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Werder Bremen gegen Jahn Regensburg: Spiel gedreht, Sieg erkämpft! - deichstube.de

Der SV Werder Bremen hat das Spiel am Freitag gegen Jahn Regensburg gewonnen. Am letzten Spieltag der Hinrunde gab es einen spannenden 3:2-Sieg. Der Spielbericht der DeichStube*.

Regensburg – Zweites Spiel, zweiter Sieg – für Ole Werner könnte es beim SV Werder Bremen nicht besser laufen. Der neue Coach sah beim schweren Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten Jahn Regensburg einen verdienten, allerdings auch hart erkämpften 3:2 (1:1)-Erfolg seiner neuen Mannschaft, die er erst vor knapp zwei Wochen übernommen hat. Werder steckte dabei einen frühen Rückstand durch Steve Breitkreuz (5.) weg, biss sich gegen robuste Regensburger ins Spiel und schaffte durch die Tore von Leonardo Bittencourt (39.), Marco Friedl (57.) und Marvin Ducksch (89.) die Wende. Danach wurde aber noch gezittert. Sarpreet Singh (90.+2) gelang der Anschlusstreffer, Aygün Yildirim (90.+4) sogar der Ausgleich, der aber wegen einer Abseitsposition nicht zählte.

Trotz des Dreiers im letzten Hinrunden-Spiel, das wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden musste, verharren die Grün-Weißen auf Platz neun der Tabelle, haben aber mit insgesamt 26 Punkten nach 17 Spielen nur noch drei Zähler Rückstand auf Rang drei. Nach einer ordentlichen Leistung macht auch das Lust auf die Rückrunde, die schon am kommenden Sonntag mit dem Gastspiel bei Hannover 96 startet.

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg: Steve Breitkreuz bringt Regensburg früh in Führung

Werder-Coach Ole Werner hatte es doch getan und dem berühmten „Never change a winning team“ vertraut. Er setzte auf die Startelf vom 4:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue, dabei hatte er unter der Woche noch gesagt: „Ich halte von dem Satz relativ wenig.“ Doch durch die vielen auch corona-bedingten Ausfälle hielt sich Werners Handlungsspielraum ziemlich in Grenzen. So feierte der 21-jährige Dominik Becker aus der U23 sogar seine Kader-Premiere bei den Profis des SV Werder Bremen.

Jahn Regensburg trat sofort aufs Gaspedal – und das schmeckte den Bremern mit ihrer Dreierkette überhaupt nicht. Sie ließen sich in die eigene Hälfte einschnüren, kamen kaum über die Mittellinie und kassierten das schnelle 0:1 (5.). Nach einer Singh-Ecke köpfte Steve Breitkreuz ungestört ein, Ömer Toprak hatte ihn gewähren lassen. Dabei ist die Regensburger Stärke nach Standards eigentlich allseits bekannt.

Werder Bremen war aber nicht lange beeindruckt, wehrte sich immer mehr gegen die harte Gangart der Gastgeber und suchte auch spielerische Lösungen. Doch Romano Schmid (8.) und Marvin Ducksch (13.) vergaben beste Chancen. Auch Niclas Füllkrug (16.) und Toprak (17.) kamen dem 1:1 schon sehr nahe.

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg: Leonardo Bittencourt und Marco Friedl drehen das Spiel

Bei leichtem Schneefall war es ein zähes Ringen für Werder um jeden Zentimeter. Die Regensburger kämpften mit allen Mitteln. Auf der Tribüne kam beim Betreuerstab der gute alte Kochtopf zum Einsatz, um im leeren Stadion wenigstens ein bisschen Heimspiel-Atmosphäre zu entfachen. Die Grün-Weißen gaben die Antwort auf dem Platz: Nach einem feinen Spielzug über Ducksch, Füllkrug, Schmid und Felix Agu jagte Leonardo Bittencourt die Kugel volley zum 1:1 ins Netz (39.). Ein tolles Tor! Der Ausgleich war absolut verdient.

Nach der intensiven ersten Halbzeit wurden beide Teams nun vorsichtiger. Die Partie plätscherte etwas dahin. Bis sich der mutige Agu auf der rechten Seite stark durchsetzte. Bittencourts Schuss wurde zwar geblockt, doch dann vollstreckte Innenverteidiger Marco Friedl per Drehschuss im Stile eines Mittelstürmers (57.). Da ging auch der sonst so ruhige Werner an der Außenlinie mal ein bisschen aus dem Sattel. Werder Bremen war auf Kurs!

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg: Marvin Ducksch trifft - aber Werder schwimmt in der Schlussphase

Die Abwehr stand ziemlich sicher, ließ eigentlich nur Fernschüsse zu, die Keeper Jiri Pavlenka entschärfte. Werner ging trotzdem auf Nummer sicher, brachte für den offensiven Mittelfeldspieler Schmid den defensiveren Ilia Gruev (78.). Später kam dann auch noch Manuel Mbom für Torschütze Bittencourt (85.). Die Bremer stellten sich aber nicht hinten rein, sondern ließen die Uhr möglichst in der gegnerischen Hälfte runterticken. Und Marvin Ducksch machte dann mit dem 3:1 (89.) eigentlich alles klar – auf Vorarbeit von Füllkrug, der damit seine bemerkenswerte Serie fortsetzte und auch im siebten Spiel in Folge an mindestens einem Tor beteiligt war.

Doch Jahn Regensburg schlug tatsächlich noch zurück. Singh markierte in der Nachspielzeit das 2:3. Werder Bremen kam ordentlich ins Schwimmen und kassierte tatsächlich noch den Ausgleich. Doch Torschütze Yildirim hatte im Abseits gestanden. Aufatmen bei Werder – und es gab noch einen historischen Moment: Der 16-jährige Fabio Chiarodia feierte seine Pflichtspiel-Premiere und ist damit jüngster Werder-Profi aller Zeiten. Wie passend an einem besonderen Fußball-Abend. (kni/dco)

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg: Lest den Spielverlauf im Live-Ticker nach

Der SV Werder Bremen im Live-Ticker gegen den SSV Jahn Regensburg. Alle Tore, News und Infos - alles live aus Regensburg im Liveticker der DeichStube*. Der Endstand ist 3:2 für Werder Bremen.

>>> AKTUALISIEREN <<<

20.26 Uhr: Kurzes Fazit zum Abschluss: Werder gewinnt verdient nach frühem Rückstand durch Tore von Bittencourt, Friedl und Ducksch mit 3:2. In der Nachspielzeit verkürzte Regensburg noch mal und hätte fast noch das 3:3 erzielt, nur eine Abseitsposition stand zwischen dem späten Ausgleich für die Gastgeber. Trotzdem ein verdienter Sieg für Werder. Die Bremer hatten das Spiel über weite Strecken im Griff. Der zweite Sieg unter Ole Werner in seinem zweiten Spiel.
Damit verbschieden wir uns für heute aus der Deichstube, wünschen euch ein schönes Wochenende und bis nächste Woche, wenn Werder Sonntag gegen Hannover 96 spielt.

20.23 Uhr: Das Spiel ist aus! Werder gewinnt in Regensburg nach hektischer Schlussphase mit 3:2!

90.+4: Chiarodia soll mit seinem Debüt statt Agu das Ergebnis retten..

90.+3: Was ist denn hier los??? Regensburg jubelt, der Ball ist im Netz, das wäre der Regensburger Ausgleich, aber Yildirim stand vorher im Abseits, der Treffer zählt nicht! Das Tor vorher hat Singh erzielt, der im Stadraum die Werder-Abwehr verladen hat.

90.+2: Tor für Regensburg. Oha, das ging zu leicht. Nur noch 3:2 für Werder. Und noch zwei Minuten zu spielen.

90. Min: Es ist ein Konter über Füllkrug, der die Entscheidung bringt. Der Stürmer läuft rechts und sieht links seinen Sturmkollegen, den er flach anspielt. Frei vor Meyer bleibt Ducksch cool und lupft den Ball zum 3:1 ins Tor!

89. Min: TOOOOR für Werder! Marvin Ducksch erzielt hier mit dem 3:1 die Entscheidung!

88. Min: Gimber und Faber haben bei Regensburg Feierabend, Makridis und Yildirim sollen noch mal etwas bewirken für die Gastgeber.

87. Min: Werder hält Regensburg clever vom eigenen Tor fern, verlagert das Spiel in die gegnerische Hälfte. Jetzt sieht Friedl Gelb nach einem Handspiel im Mittelfeld.

85. Min: Bittencourt versucht es aus der Distanz, der Ball wird aber abgefälscht und geht ins Toraus. Es war die letzte Aktion von Bittencourt, der Torschütze klatscht sich mit Mbom ab und verlässt den Platz.

83. Min: Das hätte die Entscheidung sein können! Ducksch legt den Ball aus der Drehung gut raus auf Bittencourt und stößt dann in die Spitze vor, wo er von seinem Kollegen bedient wird, im Abschluss aber an Meyer scheitert.

80. Min: Auch Regensburg wechselt. Guwara macht Platz für Caliskaner. Offensiver Wechsel.

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg im Live-Ticker: Regensburg drückt auf den Ausgleich, Werder steht sicher

77. Min: Zwartz bringt einen Ball von rechts auf den zweiten Pfosten auf Faber, stand aber vorher im Abseits, sodass der Schuss, der ohnehin deutlich drüber geht, auch im Torfall nicht gezählt hätte.

76. Min: In der Schlussviertelstunde wechselt Werder das erste Mal. Gruev kommt, Schmid geht.

74. Min: Es ergeben sich Räume für Werder. Links kommt Bittencourt an den Ball um zum Abschluss, SSV-Keeper Meyer kann den Schuss aufnehmen.

73. Min: Und wieder muss Pavlenka einen Regensburger Fernschuss mit all seiner Klasse entschärfen.

72. Min: Es wird ruppiger. Jung sieht nach einem Foul an Faber auf der linken Seite die Gelbe Karte.

70. Min: Und direkt hinterher Gelb für Gimber nach Foul an Agu. Dazu eine gute Freistoßposition, Ducksch zielt aber aus 25 Metern zu hoch.

69. Min: Die erste Verwarnung des SPpels bekommt Regensburgs Guwara nach Foul an Bittencourt.

68. Min: Agu bringt den Ball von der rechten Seite einmal mehr scharf in die Mitte, wo sich Füllkrug löst, aber keinen Druck hinter den Ball bekommt und ihn übers Tor setzt.

67. Min: Schmid erkämpft sich im Mittelfeld den Ball und sieht links den durchstartenden Bittencourt, sein langer Ball gerät aber zu scharf und geht direkt ins Seitenaus.

64. Min: Wir sind gespannt, wie sich diese erstmalige Werder-Führung auf das Spiel auswirken wird. Bislang hatten die Bremer deutlich mehr vom Spiel, jetzt muss der Tabellendritte hier aktiver werden.

62. Min: Auf der Gegenseite muss Pavlenka sich bei einem Regensburger Schuss aus gut und gerne 25 Metern mächtig strecken und lenkt ihn um den linken Winkel herum. Klasse gehalten!

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg im Live-Ticker: Friedl besorgt die verdiente Werder-Führung!

61. Min: Werders Freistoß aus dem Halbfeld wird zunächst geklärt, aber die Gäste bekommen die zweite Gelegenheit über Agu, der sich mit Wille rechts durchsetzt und in der Mitte erneut Bittencourt sucht. Dessen Abschluss wird geblockt, aber der Ball landet bei Friedl, der aus elf Meter rechts unten einnetzt. Verdiente Führung für Werder Bremen!

59. Min: TOOOOOR für Werder! Friedl erzielt das 2:1!

57. Min: Regensburg mit dem Abschluss aus 20 Metern, der gerät aber gut einen Meter zu hoch und stellt keine Gefahr für Pavlenkas Tor dar.

56. Min: Werder will selbst in der eigenen Abwehr die Kugel nicht abgeben. Dadurch wird Toprak der Ball vom Fuß gespitzelt, Bremen muss per langem Schlag klären. Gefährlich!

52. Min: Agu bricht rechts durch und will den Ball von der Grundlinie in die Mitte bringen, wird aber von der Regensburger Abwehr daran gestört, sodass der Ball bei keinem seiner Teamkollegen ankommt.

50. Min: Werder hat auch in dieser Spielhälfte bislang viel Ballbesitz, legt sich den Gegner zurecht, nur die Lücke, die ergibt sich bislang nicht.

47. Min: Regensburg Guwara wird in den Sechzehner geschickt, verliert aber in aussichtsreicher Position den Zweikampf gegen Jung, der hier konsequent verteidigt.

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg im Live-Ticker: Die zweite Halbzeit im Jahnstadion läuft

46. Min: Keine Wechsel bislang, beide Teams vertrauen weiterhin ihrer Startelf.

46. Min: Das Spiel läuft wieder!

19.32 Uhr: Wir sind bereit für die zweite Hälfte, die Teams sind es offensichtlich auch!

19.19 Uhr: Nach denkbar ungünstigem Start schüttelte sich die Mannschaft von Ole Werner kurz, übernahm dann aber gegen Tabellendritten mehr und mehr das Heft des Handelns, ohne dabei zu druckvoll zu werden. Marvin Ducksch hatte den Ausgleich auf dem Fuß, den in der 39. Minute Leonardo Bittencourt auf Vorlage von Felix Agu per Volleyabnahme besorgt hat. Wir freuen uns auf die zweite Hälfte!

19.17 Uhr: Schiedsrichter Dankert bittet die Teams in die Kabine! Halbzeitpause!

44. Min: Der Werder-Torschütze wird gerade nach einem Pferdekuss behandelt.

42. Min: Auf der Gegenseite wackelt der Ausgleich direkt wieder, aber aus spitzem Winkel kommt Regensburg zu einem ungenügenden Abschluss über das Tor.

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg im Live-Ticker: Tooor! Leo Bittencourt gleicht per Direktabnahme aus!

40. Min: Schönes Tor von Leo Bittencourt! Auf der rechten Seite wird Agu angespielt. Der hebt den Kopf und flankt scharf auf den Elfmeterpunkt. Da steht Bittencourt und nimmt den Ball mit dem rechten Fuß direkt aus der Luft. Meyer ist überrascht und kann nicht parieren. Verdienter Ausgleich!

39. Min: TOOOOOOOR für Werder! Bittencourt macht den Ausgleich!

38. Min: Füllkrug hebt den Ball auf Schmid am Fünfmeterraum. Der nimmt die Kugel mit der Brust runter, wird dann aber bedrängt und versucht es mit einem Seitfallzieher, bekommt aber keinen Druck hinter den Ball.

36. Min: Nach einem Freistoß kommt Regensburg im Werder-Strafraum zum Abschluss, aber die Abwehr blockt den Versuch und bereinigt die Situation.

34. Min: Singh bekommt die Hereingabe zurück, flankt noch mal, findet Swartz – aber der köpft drüber.

34. Min: Und noch eine Ecke.

33. Min: Ein Vorstoß der Gastgeber bringt denen eine Ecke.

30. Min: Auffällig ist, dass Bastian Dankert eine sehr großzügige Linie fährt. Kleine Schubser lässt er beiden Teams durchgehen, so hat das Spiel zwar viel Spielfluss, aber wirklich viel passiert hier nicht gerade nicht.

29. Min: Die Teams lassen es nun etwas langsamer angehen, die Intensität der Anfangsphase ist ein wenig raus.

26. Min: Werder kontert über Schmid, fünf Bremer gegen vier Regensburger. Schmid legt nach links raus auf Füllkrug, der wird aber bei seiner Hereingabe abgeblockt.

24. Min: Lasst uns kurz übers Wetter reden, während Toprak nach einem Foul auf dem Boden liegt: Es schneit dicke Flocken in Regensburg. Jetzt aber wieder zurück zum Sport. Toprak steht nämlich wieder.

23. Min: Ducksch bekommt den Ball an der Mittellinie, nimmt ihn gut mit, wird aber in unseren Augen per Foul gestoppt. Dankert lässt weiterlaufen, Ducksch kann es nicht fassen. Das hätte eine sehr gute Situation werden können!

21. Min: Werder setzt sich im SSV-Strafraum fest, wo der Jahn den Ball nicht geklärt bekommt und die Bremer zum Nachsetzen einlädt. Letztlich hat aber Schiedsrichter Dankert eine Abseitsposition gesehen und stoppt die Bemühungen der Norddeutschen um den Ausgleich.

17. Min: Werder übernimmt hier ein wenig die Kontrolle. Ducksch treibt den Ball lange, spielt Agu rechts im Strafraum den Ball in den Raum, der bringt den Ball scharf und flach vors Tor, aber Meyer wirft sich in den Passweg und begräbt das Spielgerät unter sich.

16. Min: Keine Gefahr, der Ball geht ins Toraus.

15. Min: Schmid setzt Füllkrug mit einem öffnenden Pass ein, der kommt zum Abschluss, holt aber nur eine Ecke heraus.

13. Min: Fast der Ausgleich! Agu legt quer auf Bittencourt. Der sieht im Rücken Füllkrug und legt ihm den Ball mit der Hacke in den Lauf. Frei vorm Regensburg Kasten nimmt der Stürmer Maß – aber zielt etwas zu hoch. Gute Chance!

12. Min: Bittencourt wird im Strafraum von Füllkrug angespielt, verpasst aber den Abschluss und verzettelt sich dann.

10. Min: Zwartz wird auf der linken Seite freigespielt und zieht ohne Gegegenspieler in den Strafraum. Die Fahne des Linienrichters geht spät hoch, aber sie geht hoch. Da hatte Swartz bereits Pavlenka abgeschossen.

9. Min: Zwartz will sich in den Bremer Strafraum tanken, aber Anthony Jung scheut den intensiven Zweikampf nicht, schiebt sich zwischen Ball und Gegner und zieht das Offensivfoul.

7. Min: Auf der Gegenseite taucht plötzlich Schmid im Strafraum vor SSV-Torhüter Meyer auf, verpasst aber den Zeitpunkt für den Abschluss und wird abgelaufen.

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg im Live-Ticker: Werder liegt früh zurück

6. Min: Das ging flott. Dem Tor vorausgegangen war ein Eckball von links, den Steve Breitkreuz in der Mitte auf die lange Ecke köpft. Der Ball titscht auf, küsst den rechten Innenpfosten – und rollt ins Netz. Denkbar ungünstiger Start für Werder.

5. Min: Tor für Regensburg, Werder liegt mit 0:1 zurück...

4. Min: Der Jahn hat sich in den ersten Minuten in der Bremer Hälfte festgesetzt, hatte aber noch keinen Ballkontakt im Sechzehner. Die Abwehr um Ömer Toprak steht gut.

2. Min: Pavlenka fängt einen langen Ball aus Regensburgs Abwehr ab.

1. Min: Das Spiel läuft!

18:28 Uhr: ...und da kommen sie!

18.26 Uhr: Die Mannschaften stehen im Spielertunnel bereit, werden jeden Moment den Platz betreten.

18.20 Uhr: Noch etwa zehn Minuten bis zum Anpfiff. Wir sind gespannt, ob Werder die gleiche Leistung wie in der Vorwoche auf den Platz bringt – und ob das gegen den Jahn reichen wird!

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg im Live-Ticker – Ole Werner: „Mit guter Arbeit kommen auch wieder gute Ergebnisse“

18.13 Uhr: Regensburg habe ähnliche Anlagen wie Aue in der Vorwochen, weswegen Werner keinen Anlass zu Startelfänderungen gesehen hat, lässt Werner noch verlauten.

18.11 Uhr: „Wir werden heute einen Schritt weiter sein müssen“, sagt Trainer Ole Werner. Für große Träumereien sei er nicht bekannt, angesprochen auf den guten Einstand gegen Aue. Aber: „Mit guter Arbeit kommen auch wieder gute Ergebnisse“, weiß der Coach im Sky-Interview.

18.08 Uhr: Jahn Regensburg hat seine Qualitäten vor allem in der Offensive. 33 eigene Tore sind nach dem FC St. Pauli (36) der derzeit zweitbeste Wert in der Liga. Bester Torschütze ist Mittelfeldmann Max Besuschkow mit fünf Treffern.

18.05 Uhr: Noch ein kurzer Blick auf das Schiedsrichtergespann, das das heutige Zweitligaspiel im Jahnstadion leiten wird: Die Hauptverantwortung trägt der erfahrene Robert Kampka, ihm assistieren an der Seitenlinie Tom Bauer und Marcel Gasteier. Vierter Offizieller ist Jochen Gschwendtner, in Köln hat Timo Gerach ein besonderes Auge auf die Partie.

18.00 Uhr: Für einen Sieg in Regensburg muss die Mannschaft von Ole Werner sich allerdings strecken, der Regensburg spielt eine gute Saison bislang. Mit 28 Punkten aus 16 Spielen steht der Spiel- und Sportverein auf dem Platz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. In den letzten Wochen hat der SSV nach Niederlagen gegen Hamburg (1:4), Heidenheim (0:3) und zu Hause gegen Rostock (2:3) ein wenig an Boden verloren.

17.56 Uhr: Wir schauen mal, was für Werder heute tabellarisch möglich ist. Die Antwort: nicht viel. Bei einem Sieg könnte der Tabellenneunte theoretisch zwei Tabellenplätze klettern. Dafür müssten aber Schalke (heute parallel gegen Nürnberg) und der HSV (Sonntag gegen Rostock) ihre Spiele deutlich verlieren und Werder deutlich gewinnen. Dafür kann Werder im schlechtesten Fall aber auch nur von Karlsruhe überholt werden, sollte es heute keinen Auswärtssieg geben.

17.51 Uhr: Sicher kein Nachteil für Bremen heute: Wie überall im Freistaat Bayern dürfen auch in Regensburg heute keine Zuschauer ins Stadion. Das schließt allerdings auch Werder-Fans ein.

17.41 Uhr: ... gab es bis dato zwei Pflichtspiele im DFB-Pokal gegeneinander. Beide Male empfing Regensburg als Zweitligist den Bundesligisten aus Bremen. Beide Male gewann Werder. In der ersten Pokalrunde 2004/05 schossen Micoud und Klasnic ein 2:0 heraus. Die Pokalsaison endete im Halbfinale gegen Schalke. Das zweite Aufeinandertreffen ist noch gar nicht so lange her: Im April bezwang Werder den Jahn mit 1:0 und zog ins Halbfinale ein, wo ebenfalls Ende war, diesmal gegen Leipzig.

17.40 Uhr: Es ist übrigens eine Premiere: Noch nie sind beide Teams in einem Punktspiel aufeinandergetroffen. Allerdings...

17.36 Uhr: Wir schauen an dieser Stelle auch auf die Startformation des Jahn, die da lautet: Meyer – Guwara, Elvedi, Breitkreuz, Saller – Singh, Besuschkow, Boukhalfa, Gimber, Faber – Zwarts. Auf der Bank nehmen Platz Kirschbaum (ET), Kennedy, Nachreiner, Wekesser, Moritz, Albers, Caliskaner, Makridis, Yildirim.

Werder Bremen gegen Jahn Regensburg im Live-Ticker: Die Aufstellungen sind da!

17.32 Uhr: Damit vertraut Trainer Ole Werner dem gleichen Personal wie beim überzeugenden 4:0-Sieg vergangenen Freitag gegen Erzgebirge Aue. Kapitän ist Toprak. Den Kader komplettieren Zetterer (ET), Assalé, Schönfelder, Park, Gruev, Straudi, Mbom, Chiarodia und erstmals Dominik Becker.

17.30 Uhr: Wie gerufen: Die Aufstellungen sind da! Werder beginnt in folgender Startformation: Pavlenka – Veljkovic, Toprak, Friedl – Agu, Groß, Bittencourt, Schmid, Jung – Füllkrug, Ducksch.

17.27 Uhr: Moin, moin aus der Deichstube! In einer Stunde spielt der SV Werder Bremen beim gastgebenden SSV Jahn Regensburg. Wir erwarten jeden Moment die Aufstellungen.

An dieser Stelle entsteht der Live-Ticker zur Zweitliga-Partie zwischen dem SV Werder Bremen und dem SSV Jahn Regensburg. Anpfiff im Jahnstadion Regensburg ist um 18.30 Uhr. Hier geht es wie gewohnt um 17.30 Uhr mit den Aufstellungen beider Mannschaften los.

Weiter zum Vorbericht:

Nüchtern nachlegen: Werder Bremen kann mit einem Sieg bei Jahn Regensburg einen großen Schritt nach vorne machen

Bremen – Es gibt da etwas, was Ole Werner überhaupt nicht mag, worauf er verzichtet, wann immer es geht. Schon bei seinen ersten öffentlichen Auftritten als neuer Cheftrainer des SV Werder Bremen ist das deutlich geworden: Werner spricht nicht gerne über Werner.

„Es ist immer ganz besonderes angenehm, über sich selbst zu reden“, entgegnete der 33-Jährige am Mittwoch ironisch, als er zum wiederholten Male nach einer Selbsteinschätzung gefragt worden war, dieses Mal nach der, inwieweit er sich als „typisch norddeutsch“ betrachtet. Besonders schön: Werners Rede-Unlust bei diesem Thema war zugleich irgendwie schon Teil der Antwort auf die Frage – denn mehr norddeutsches Understatement geht eigentlich kaum. Dann sagte er pflichtschuldig noch: „Ich glaube, dass Norddeutsche mit einer gewissen Nüchternheit, Sachlichkeit und Klarheit in Verbindung gebracht werden und dass man das zu weiten Teilen auch über mich sagen kann.“ Könnte einer der Gründe dafür sein, warum der Coach bei den Fans des SV Werder Bremen bis dato so gut ankommt. An einem noch gewichtigeren – dem sportlichen Erfolg – möchte Ole Werner mit seiner Mannschaft am Freitagabend beim SSV Jahn weiterarbeiten: „Nach dem Sieg gegen Aue wollen wir in Regensburg nachlegen.“

(Schon gelesen? So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen Jahn Regensburg aussehen!)

Werder Bremen beim SSV Jahn Regensburg: Klopft die Mannschaft von Trainer Ole Werner doch noch oben an?

4:0 vor heimischem Publikum, dazu unter Flutlicht und mit Traumtoren – viel besser hätte das Werner-Debüt als Werder-Trainer vor knapp einer Woche nicht ausfallen können. Und entsprechend gut war die Laune in den vergangenen Tagen am Osterdeich. „Wenn man eine Woche, in der sich viele Dinge verändert haben, mit einem positiven Ergebnis und einer positiven Leistung abschließen kann, dann hilft das allen Beteiligten“, sagte Ole Werner, der kurz vor dem Aue-Spiel als Nachfolger des zurückgetretenen Markus Anfang präsentiert worden war. Jetzt soll aus dem guten Start möglichst der Beginn einer Serie werden. Mit einem Erfolg beim Tabellendritten Jahn Regensburg (28 Punkte) könnte Werder Bremen (23) den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga im letzten Hinrundenspiel wiederherstellen. „Bei Spielen gegen Mannschaften, die vor dir stehen, besteht natürlich immer die Möglichkeit, durch einen Sieg in andere Tabellenregionen vorzustoßen“, sagte Werner – und betonte: „Und das ist auch unsere Zielsetzung.“

Was wie der Beginn einer Kampfansage klang, wurde danach aber schnell wieder norddeutsch-sachlich: Das Allerwichtigste in der 2. Bundesliga sei, „dass du einen unheimlichen Fokus darauf hast, wie du arbeitest“. Davon dürfe man sich auch bei Unentschieden oder Niederlagen nicht gleich abbringen lassen. Werner ist überzeugt davon: Auf Strecke wird gute Arbeit in der 2. Liga belohnt, „dann kann zur Not auch zu einem späteren Zeitpunkt in der Tabelle noch einmal eine Tür nach oben aufgehen“.

Geduld, Kontinuität und Ruhe – damit möchte Ole Werner den SV Werder Bremen besser machen. Auf dem Platz darf es aber gerne anders aussehen. „Wir haben vor allem im Spiel mit dem Ball viele gute Fußballer und verfügen in der Offensive über mehrere Positionen mit einer Wucht, die in der Liga nicht viele Mannschaften haben“, betonte der Coach. Werders Anspruch müsse es sein, „dass wir auf dem Platz entscheiden wollen, was passiert“. Gegen Aue hat das gut funktioniert, in Regensburg wartet nun jedoch ein anderes Kaliber. Nachdem die Bayern im Vorjahr beinahe abgestiegen wären, mischen sie nun ganz oben mit. Die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic überzeugt bisher mit schnörkellosem Fußball, in Sachen Umschaltspiel hält Werner sie gar für „eine der besten Mannschaften der 2. Liga“.

Werder Bremen auswärts beim SSV Jahn Regensburg: Geisterspiel - womöglich ein Vorteil für die Mannschaft von Trainer Ole Werner

Wie schon während des DFB-Pokal-Viertelfinals in der Vorsaison, das Werder Bremen im April mit 1:0 gewann, werden am Freitag keine Zuschauer im Jahnstadion sein. Für Werder steht also das erste Geisterspiel der laufenden Saison an. Ole Werner bedauert das („Natürlich würden wir lieber vor Zuschauern spielen“), einerseits. Andererseits sagte er aber auch: „Für uns kann es ein kleiner Vorteil sein, weil wir nach wie vor dabei sind, uns zu finden und Absprachen im Spiel so etwas leichter fallen.“ Einfach das Beste daraus machen, es ist ja, wie es ist. Irgendwie ist auch das ziemlich norddeutsch. (dco) *DeichStube.de ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mediengruppe Kreiszeitung und der WESER-KURIER Mediengruppe sowie ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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